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Titel
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Acorn Archimedes A310
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Beschreibung
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Teuer und schnell: Ausgestattet mit dem ersten kommerziellen ARM-Prozessor
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Details
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Der Acorn Archimedes A310 stellt einen signifikanten Meilenstein in der Geschichte der Personal Computer dar und war ein prägendes Element in der frühen Ära der RISC-Architektur. Bereits 1987 wurde diese beeindruckende Familie von Computern von Acorn Computers aus Cambridge, England, auf den Markt gebracht und setzte damit neue Maßstäbe im Heimcomputing. Der A310 konnte als eines der ersten erschwinglichen RISC-Systeme betrachtet werden, was eine grundlegende Verschiebung im Computing ermöglichte.
Technologisch war der A310 eine kompakte und leistungsfähige Maschine, basierend auf Acorns eigenen ARM2 RISC-Prozessoren. Ursprünglich verfügte er über 1 MB RAM. Die grafischen Fähigkeiten waren für die damalige Zeit beeindruckend; die Maschinen konnten in Modi wie 640x512 mit 16 Farben oder 640x256 mit 256 Farben arbeiten. Ergänzt wurde dies durch einen 8-Kanal-8-Bit-Stereo-Sound. Die erste Generation der Archimedes-Modelle, zu denen der A310 gehörte, lief mit dem Arthur Betriebssystem, welches später durch das revolutionäre RISC OS ersetzt wurde.
Der A310 war jedoch nicht der Endpunkt, sondern der Startpunkt einer raschen technologischen Entwicklung. Die Archimedes-Familie entwickelte sich kontinuierlich weiter, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Bereits 1989 folgte der BBC A3000, ein wichtiger Lerncomputer, und die 400er-Serien-Modelle wie A410/1 und A420/1 brachten erste Hardware-Upgrades mit sich.
Die Fortschritte beschleunigten sich in den frühen 90er Jahren. Der A540 von 1990 markierte einen entscheidenden Punkt, da er das erste Modell mit dem leistungsstärkeren ARM3-Prozessor serienmäßig enthielt und bis zu 16 MB RAM unterstützte. Weiterhin folgten der A5000 von 1991 und der A4-Laptop von 1992, die bedeutende Sprünge in Leistung und Tragbarkeit darstellten.
Der Gipfel dieser Entwicklung war 1992 mit der Einführung der Modelle A3010, A3020 und A4000. Diese Maschinen nutzten den ARM250 System-on-a-Chip, einen monolithischen Chip, der die Funktionen mehrerer älterer Chips integrierte. Diese Integration ermöglichte potenziell eine Leistungssteigerung um bis zu 50 Prozent im Vergleich zu den früheren Systemen. Der A3010, konzipiert als Heimcomputer, verfügte über eine Mezzanine-Platine für den Chipset.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Archimedes-Plattform eine beeindruckende Transformation von einem anfänglichen RISC-Heimcomputer zu einem mächtigen Werkzeug für Bildung und Büro vollzog. Besonders hervorzuheben ist, dass die frühen Modelle die erste kommerziell vermarktete ARM-CPU enthielten. Diese Architektur ist heute in nahezu allen modernen Handys und vielen Rechnern präsent und unterstreicht die langfristige und tiefgreifende Bedeutung dieser bahnbrechenden Innovation.
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Kurator
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C.Fulde