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Titel
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Amiga 500
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Hersteller
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Commodore Business Machines
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Beschreibung
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Bahnbrechender Rechner
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Details
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Der Commodore Amiga 500 (A500) war ein bahnbrechender Heimcomputer, der im Jahr 1987 von Commodore International veröffentlicht wurde. Er gehörte zur Amiga-Computerserie und war bekannt für seine fortschrittlichen Multimedia-Fähigkeiten und leistungsfähige Grafik- und Sound-Hardware.
Der A500 folgte dem Amiga 1000 (A1000), der im Juli 1985 eingeführt wurde. Der A1000 war ein hochwertiger Computer, der mit einem Motorola 68000 Prozessor ausgestattet war und als erster Computer der Serie auf den Markt kam. Er wurde bekannt für seinen innovativen Chipset und seine herausragenden Grafik- und Soundfähigkeiten.
Eine kuriose Anekdote aus der Geschichte des Amiga 1000 ist die Art und Weise, wie er zur Consumer Electronics Show (CES) im Januar 1984 transportiert wurde. Da Commodore International in finanziellen Schwierigkeiten steckte, war das Budget für den Transport begrenzt. Der Gründer von Commodore, Jack Tramiel, entschied sich, einen Flugzeugsitz für den A1000 zu reservieren, um sicherzustellen, dass der Prototyp rechtzeitig zur Messe ankam.
Der Amiga 500 setzte die Erfolgsgeschichte fort und wurde zum Bestseller der Serie. Mit seinem Motorola 68000 Prozessor, 512 KB RAM (erweiterbar auf 884 KB) und beeindruckenden Grafik- und Soundfähigkeiten war er ein beliebter Heimcomputer in den späten 1980er Jahren. Der A500 bot eine grafische Auflösung von bis zu 640 × 512 Pixeln und konnte aus einer Palette von 32.768 Farben wählen, was für die damalige Zeit revolutionär war.
Der Erfolg des Amiga 500 trug dazu bei, dass der Amiga-Computer zur wichtigsten Plattform für Multimedia-Anwendungen und Computerspiele wurde. Die Kombination aus leistungsfähiger Hardware und einem vielseitigen Betriebssystem machte den A500 zu einem wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Heimcomputer.
Insgesamt prägte der Commodore Amiga 500 eine Ära der Computergeschichte, indem er die Standards für Grafik- und Soundqualität in Heimcomputern setzte und die Grundlage für zukünftige Multimedia-Technologien legte.
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Kurator
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C. Fulde