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Titel
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Amiga 500
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Hersteller
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Commodore Business Machines
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Beschreibung
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Bahnbrechender Rechner
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Details
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Der Amiga 500 (oft auch A500 genannt) war ein Meilenstein im Bereich der Heimcomputer und gilt als eine der beliebtesten und wegweisendsten Maschinen von Commodore International. Mit seiner Einführung im Jahr 1987 revolutionierte er den Heimmarkt, da er einer der ersten Computer war, der echtes Multitasking in einem Heimgerät anbieten konnte. Zu einer Zeit, in der viele High-End-Systeme wie der IBM PC oder der Macintosh nur eine begrenzte Farbpalette oder Schwarz-Weiß-Darstellung boten, lieferte der A500 bereits eine beeindruckende, farbenfrohe Grafik.
Das Herzstück dieses Computers war der Motorola 68000 Prozessor, der in NTSC-Regionen mit 7,16 MHz und in PAL-Regionen mit 7,09 MHz lief. Die Standardausstattung begann mit 512 Kilobytes Chip RAM, wobei Erweiterungen das Speichervolumen auf bis zu 138 Megabyte steigern konnten. Dies ermöglichte ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassbarkeit.
Was den Grafikbereich betrifft, nutzte der A500 ein Planar-Grafiksystem mit bis zu fünf Bitplanes, was eine beeindruckende Farbpalette von 4096 Farben erlaubte. Er bot spezielle Modi wie Extra HalfBrite (EHB) und Hold-And-Modify (HAM), um die Darstellung und Farbtiefe zu optimieren. Die Display-Auflösungen waren je nach Region unterschiedlich, wobei PAL und NTSC spezifische maximale Darstellungsbereiche hatten. Ergänzt wurde dies durch ein leistungsstarkes Soundsystem, das vier Hardware-gemischte 8-Bit-PCM-Kanäle mit maximal 28 kHz lieferte.
In Bezug auf die Hardware bot der A500 zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Neben zwei Atari-Joystick-Ports und Stereoaudio-RCA-Anschlüssen verfügte er über einen Floppy-Drive-Port, der das Daisy-Chaining von bis zu drei zusätzlichen Diskettenscheiben ermöglichte. Auch Standard-Schnittstellen wie RS-232 und Centronics waren integriert. Die Basisversion lief mit AmigaOS v1.2 oder v1.3.
Der Amiga 500 wurde zum meistverkauften Modell der gesamten Amiga-Reihe. Obwohl er ein Pionier war, gab es natürlich auch nachfolgende Modelle, wie den Amiga 500 Plus, der kleinere Verbesserungen und das Enhanced Chip Set (ECS) einführte. Diese wurden wiederum von Modellen wie dem Amiga 600 abgelöst, die den technischen Fortschritt des Systems fortführten.
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Kurator
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C. Fulde