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Titel
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MacIntosh IIfx
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Beschreibung
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Die Entwicklungsspitze der 68k Ära bei Apple
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Details
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Der Macintosh IIfx war ein echtes Statement im Personal Computer-Bereich seiner Zeit. Er wurde von Apple Computer zwischen 1990 und 1992 entwickelt und verkauft und war weit mehr als nur ein weiteres Gerät – er war ein echtes Powerhouse. Wenn man an diese Ära denkt, verbindet man den IIfx oft mit einem Gefühl von technischer Spitzenleistung und einer gewissen Exklusivität, denn er kostete bei seiner Einführung schon einen beträchtlichen Betrag, beginnend bei rund 9.000 US-Dollar.
Der Kern dieses Computers war seine beeindruckende Geschwindigkeit. Er wurde von seinem Product Manager, Frank Casanova, sogar mit dem Spitznamen „Wicked Fast“ versehen, ein Ausdruck, der im amerikanischen Tech-Umfeld damals für etwas Extremes stand. Und das war nicht ohne Grund: Das Gerät lief mit einer Taktfrequenz von 40 Megahertz. Angetrieben wurde er von der Motorola 68030 CPU, was ihn zur leistungsstärksten Maschine in der damaligen Macintosh II-Familie machte.
Auch das Speichermanagement war revolutionär. Der IIfx hatte zwar eine Basis von 4 MB RAM, aber die Erweiterbarkeit war enorm. Man konnte das System auf bis zu 128 MB RAM hochskalieren, was für die damalige Zeit gewaltig war. Ein besonders technisches Detail war, dass er spezielle, hochgeschwindigkeitsfähige 80 ns RAM-Module verwendete, die über 64-Pin Dual-Ported SIMMs liefen. Das ermöglichte eine unglaublich schnelle Lese- und Schreiboperation.
Doch die Leistung beschränkte sich nicht nur auf die CPU und den RAM. Der IIfx war ein komplexes System, das spezielle, dedizierte Prozessoren für verschiedene Aufgaben besaß. Dazu gehörten Chips für Floppy-Disk-Operationen, Sound, ADB und serielle Kommunikation. Diese I/O-Chips nutzten wiederum eingebettete 6502 CPUs, eine Architektur, die man von älteren Apple II Maschinen kannte.
Wenn es um die Speicherung ging, setzte der IIfx auf SCSI als Hard Disk Interface. Hier wurde sogar DMA (Direct Memory Access) integriert, was den Durchsatz der Festplatten-I/O merklich verbesserte. Das gesamte Gehäuse war zwar robust und hatte ein Gewicht von 24 Pfund (ca. 11 kg), aber er trug das Design-Erbe von Apple und war das letzte Gerät, das diese „Snow White Design Language“ aufwies.
Zusammenfassend war der Macintosh IIfx ein Meisterwerk der High-End-Technologie seiner Zeit. Er stellte Apples Anspruch auf maximale Leistung unter dem damaligen Namen Macintosh II dar. Er hielt seine Position als Spitzenmodell über einen kurzen, aber intensiven Zeitraum, bevor er durch neuere Modelle wie den Macintosh Quadra im Jahr 1991 abgelöst wurde, und verabschiedete sich im April 1992 in die Geschichte.
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Kurator
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R.Heidemann