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Titel
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Commodore C16
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Beschreibung
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Der Commodore C16 wurde 1984 von Commodore International als erschwinglicher Einsteiger-Computer auf den Markt gebracht, um das Modell VIC-20 abzulösen. Er basiert auf einer Architektur, die eng mit dem höherwertigen Commodore Plus/4 verwandt ist, verfügt jedoch über eine reduzierte Speicherkonfiguration von 16 KB RAM und 32 KB ROM
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Details
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Der Commodore C16 wurde 1984 von Commodore International als erschwinglicher Einsteiger-Computer auf den Markt gebracht, um das Modell VIC-20 abzulösen. Er basiert auf einer Architektur, die eng mit dem höherwertigen Commodore Plus/4 verwandt ist, verfügt jedoch über eine reduzierte Speicherkonfiguration von 16 KB RAM und 32 KB ROM. Das System nutzt den spezialisierten TED-Chip für Video und Sound, der eine Palette von 121 Farben ermöglicht, was es im Vergleich zum zeitgenössischen Commodore 64 in puncto Farbdarstellung theoretisch überlegen machte, wenngleich es keine Hardware-Sprites unterstützte.
Technisch zeichnet sich der C16 durch eine Prozessorleistung aus, die etwa 75 % schneller war als die des VIC-20 und teilweise sogar schneller als die des Commodore 64. Ein besonderes Merkmal war die Integration von dedizierten Grafikbefehlen in den BASIC-Interpreter, was das Zeichnen von Bildern erheblich beschleunigte. Trotz seiner technischen Fähigkeiten fehlten dem C16 wichtige Anschlüsse wie ein Modem-Port oder ein kompatibler Datasette-Anschluss, was die Kompatibilität mit dem umfangreichen Softwareangebot des C64 einschränkte.
Die Markteinführung des C16 war von strategischen Überlegungen geprägt, da Commodore versuchte, preislich günstigere Konkurrenten wie die Modelle von Timex oder Mattel zu unterbieten. Während das Gerät in den USA aufgrund mangelnder Softwareunterstützung und fehlender Kompatibilität zum C64 schnell floppte, fand es in Europa und Mexiko einen gewissen Erfolg. Besonders in Europa wurde es als preiswerte Spielemaschine geschätzt, wobei über 90 % der produzierten Software von europäischen Entwicklern stammten.
Ein interessantes Kapitel der Geschichte des C16 ist sein Erfolg in Mexiko, wo er bis 1992 als Einsteigergerät vertrieben wurde. Dort wurde er unter dem Namen „Sigma-Commodore 16“ vermarktet und durch lokale Wettbewerbe und Computerclubs eine loyale Fangemeinde aufbaute. Auch im osteuropäischen Markt spielte der C16 eine Rolle; ab 1986 wurden Bestände in Ungarn verkauft, wo er für viele Menschen den ersten Zugang zu einem Heimrechner ermöglichte.
Heute wird der Commodore C16 vor allem als ein interessantes Beispiel für die Hardware-Strategien der 1980er Jahre geschätzt. Er steht stellvertretend für die Bemühungen von Commodore, durch spezialisierte Chips wie den TED eine eigene Identität im Heimcomputermarkt zu schaffen. Trotz seiner Nischenrolle bleibt er ein bedeutender Teil der Computergeschichte und ein wichtiges Modell für die Untersuchung der Entwicklung von Heimrechnern dieser Ära.
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Erwerbungsart
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Spende
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Kurator
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C.Fulde