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Titel
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Texas Instruments TI-99/4A
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Beschreibung
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Der TI-99/4A, von Texas Instruments (TI) im Juni 1981 veröffentlicht, war einer der bedeutendsten Heimcomputer der frühen 1980er Jahre. Er wurde in einer Ära konzipiert, in der TI als Weltmarktführer für Halbleiter versuchte, den aufstrebenden Heimcomputermarkt zu erobern
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Details
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Der TI-99/4A, von Texas Instruments (TI) im Juni 1981 veröffentlicht, war einer der bedeutendsten Heimcomputer der frühen 1980er Jahre. Er wurde in einer Ära konzipiert, in der TI als Weltmarktführer für Halbleiter versuchte, den aufstrebenden Heimcomputermarkt zu erobern. Das Gerät zeichnete sich durch ein markantes Design mit einer volltastigen "Typenwriter-Style"-Tastatur und einem modularen Erweiterungssystem aus, das es ermöglichte, Hardware-Module in einer Daisy-Chain-Konfiguration anzuschließen.
Technisch war der TI-99/4A ein technisches Unikat: Er nutzte den TMS9900-Prozessor, eine 16-Bit-Architektur, die ursprünglich für Minicomputer entwickelt worden war. Obwohl es ein 16-Bit-System war, war der Zugriff auf die volle Leistung aufgrund der Speicherlayout-Einschränkungen komplex. Das System bot verschiedene Grafikmodi, darunter einen Bitmap-Modus mit bis zu 256 Farben und eine Sprit-Fähigkeit, die es von vielen zeitgenössischen Konkurrenten abhob. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung des Systems als "One Company, One Architecture"-Konzept, das darauf abzielte, die Hardware von Konsolen bis hin zu High-End-Minicomputern zu vereinheitlichen.
Die Geschichte des TI-99/4A ist untrennbar mit einem aggressiven Preiswettbewerb verbunden. TI verfolgte ein "Razor-and-Blades"-Geschäftsmodell: Das Gerät wurde zu einem extrem niedrigen Preis (bis zu 9) verkauft, um Marktanteile zu gewinnen, während die Gewinne durch den Verkauf von Software und Peripheriegeräten erzielt werden sollten. Dies führte zu einem intensiven Preiskrieg mit Commodore, bei dem TI zeitweise den Preis des Geräts massiv senkte, um die Konkurrenz zu verdrängen.
Trotz seines großen Erfolgs in Bezug auf die verkauften Einheiten (über 2,8 Millionen Stück) wurde der TI-99/4A später oft als "verwaortes" System wahrgenommen, da TI die Softwareunterstützung für Hobbyisten vernachlässigte und sich primär auf den Verkauf von Hardware und proprietärer Software konzentrierte. Dennoch bleibt er ein Meilenstein der Computergeschichte, der den Übergang von der ersten Generation der Heimcomputer hin zu leistungsfähigeren, modularen Systemen markierte.
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Erwerbungsart
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Spende
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Kurator
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C.Fulde